Bei der samstäglichen Großdemonstration „Freiheit statt Angst – stoppt den Überwachungswahn“, zu der insgesamt 167 Organisationen aufgerufen haben,  fanden sich laut Veranstalter zwischen zwanzig- und fünfundzwanzigtausend Menschen ein. Für die vertretene Farbenmixtur während der Kundgebung sorgten, neben der bunten Mixtur vieler Bürger und Bürgerrechtler,  Die Grünen;  ver.di sowie Die Linke - rot;  die Piratenpartei in orange und die FDP mit gelb.

Organisationen wie die dju in ver.di, die Humanistische Union und der FoeBuD e.V. vertraten eine erneute Überpüfung und Abschaffung  der, mit einer freiheitlich demokratischen Ordnung unvereinbar befindlichen, Überwachungsgesetze und Zensurinfrastrukturen. Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheit und die Bürgerrechte sollen, als fundamentale Grundpfeiler der Demokratie, per Gesetzgebung wiederhergestellt und erhalten werden. Auf Transparenten war zu lesen: CDU und SPD, Finger weg vom Grundgesetz , Bitte lächeln vor der Kamera, Nur eine Diktatur braucht Zensur, NEIN zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren.

Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter Schleswig Holsteins, betonte während seiner Rede auf der Kundgebung am Potsdamer Platz, verfassungsgemäss garantierte Grundrechte der Bürger seien durch die Überwachung gefährdet. Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di, stellt erneut die Bespitzelung der Arbeitnehmer an den Pranger und nannte exemplarisch Deutsche Bahn, Telekom, Schlecker und Lidl, denen jegliches Unrechtsbewussstsein fehle bei der Bespitzelung ihrer Mitarbeiter. Claudia Roth, Vorsitzende Die Grünen, sagte, der Überwachungswahn der Bundesregierung verdiene eine klare Absage und müsse in zwei Wochen abgewählt werden. Claudia Roth betonte: „Bürgerrechte brauchen eine starke Stimme“. Dr. Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, nannte die Angst, mit der Politik gemacht werde, „das Schmieröl der Staatstyrannei“ und zitierte Hannah Ahrendt: „Der Sinn von Politik ist Freiheit“. Die Demonstration bewegte sich vom Potsdamer Platz aus in einem etwa zweistündigen Zug, unter anderem durch die Hannah Ahrendt Strasse und Unter den Linden entlang, in einer Schleife wieder  zur Rednerbühne am Potsdamer Platz zurück.  Die taz hatte zuvor, so findet es sich in der Samstagsausgabe erwähnt, genau 116 Überwachungskamera-Installationen „zur inneren Sicherheit“ auf dem Demonstrationsparcours zählen können.

fotos: mak ©

Ein interessanter Beitrag zum kontrovers diskutierten Thema. „Meinungsfreiheit für  Kinderpornos?“

http://www.emma.de/kinderpornografie_2009_06_18.html

Gefunden in Alice Schwarzers guter alter EMMA.

Dear friends in Germany,

On climate, it’s now or never. We have just under 100 days left before critical UN climate negotiations in Copenhagen, where 192 countries will try to reach a new global treaty to avert climate disaster and unleash a new green economy. With a deal nowhere in sight yet, the EU must lead the world to a strong treaty — and the next German chancellor must lead the EU.

That’s why Avaaz is working closely with Klima-Allianz, a new massive coalition of over 100 German civil society groups from Greenpeace to Oxfam to BUND, to multiply voters’ voices for climate action. Our partners are holding candidate forums in key districts all over Germany to hear from candidates about their platforms on green jobs, energy, and climate change.

We want to hear from every party, and so far candidates from each of the Greens, the SPD, the Left Party and the FDP have attended the forums. But one very important party has been conspicuously missing so far: The CDU. There are two more forums today (Monday) — in Wiesbaden and Stralsund — and again, the CDU candidates have refused to attend. If thousands of us flood the CDU offices with phone calls, we can demonstrate that real votes are at stake and convince them to participate.

Call 030 – 22070 – 181 now and ask the CDU to participate in Klima-Allianz forums, starting with the ones in Wiesbaden and Stralsund today.After your call, please visit the following page to tell us how it went:
http://www.avaaz.org/de/germany_cdu_calls

Without German leadership the chances for a fair, ambitious, binding global climate treaty are slim. That’s why it’s so important that Germany’s chancellor candidates feel grassroots pressure to lead the world in climate, energy, and green jobs. Over 90% of German Avaaz members agree that we should campaign hard over the next four weeks for this platform, and tens of thousands of us have already taken part in the campaign, from signing petitions to attending town hall forums.

By providing citizens the democratic opportunity to engage directly with candidates, these town halls are a key piece of our strategy to ensure that green jobs, clean energy, and true German leadership on climate change are front and center in every party’s campaign platform.

If Angela Merkel wants to earn her title of „Klimakanzlerin“, the CDU can and must understand that millions of votes ride on climate, energy, and green jobs, and ratchet up its commitment accordingly. Together, we can help them take the first step by participating in upcoming climate forums:

Call 030 – 22070 – 181 now and ask the CDU to participate in Klima-Allianz forums, starting with the ones in Wiesbaden and Stralsund today.After your call, please visit the following page to tell us how it went:

http://www.avaaz.org/de/germany_cdu_calls

With hope,

Julius, Ricken, Taren, Iain, Pascal, Anastasis and the whole Avaaz team“

Soundclouds Audiospielzeug Plattform für Freunde und Freundinnen non- und wenigvisueller Medien… und die Tracks lassen sich jetzt auch in WordPress Blogs einbetten. Frisch aus der Klangwolke geregnet:
http://soundcloud.com

netzwertig.com über soundcloud

Nun ein paar Gedanken zum gestern Gesagten, ich hoffe, Sie werden mir diese nachsehen.

Sie vermerkten, die Studierenden an der Hochschule für xxxxxxxxxxxxxxxx  seien überangepasst und seien nicht in der Lage,  Kritik zu äussern.

Darf ich Sie fragen, ob Sie dies verwunderlich finden?

Potenzielle Studierende werden doch durch Bewerbungss- und Aufnahmeverfahren gezwungen, sich in einem Ausmass an ein normensetzendes, einengendes und sich selbst unbescheiden gebendes System anzupassen, deren Erfüllung jede Form von kritischer „Denke“ im Keim ersticken muss.

Gibt es noch eine Aufnahmemöglichkeit für künstlerisch Hochbegabte, die nicht über mindestens zehn Scheine, Abschlüsse und weitere Papierchen verfügen müssen? Ein Künstler ist immer ein freier Geist und bleibt auch, sofern er sich treu ist,  frei und innerlich unangepasst.

Elitepragmatismus und Leistungsdruck führen zum Aquirieren in erster Instanz leistungsmotivierter Menschen – die künstlerische Motivation muss unter jeder Form von Überangepasstheit Schaden nehmen.

Ein Niederländer, der das deutsche Wesen (so es das gibt) ironisch kennzeichnen möchte, macht das mitunter mit dem Satz „Ja ist es denn erlaubt?“. Heute ist viel nicht erlaubt und stattdessen kontrolliert.

Ein wirklicher, hoher künstlerischer Geist kann sich tatsächlich nur dann enfalten, wenn er frei sein kann und gefördert wird.

Verzeihen Sie meine Polemik an dieser Stelle. Es gibt in Deutschland eine lange geistige Tradition. Diese wird systematisch nach und nach durch Kleingeist ersetzt, der bedauerlicherweise ebenfalls Tradition hat.

Dabei  sind Methoden bekannt, etwas für die Entwicklung eines unabhängigen, schöpferischen Geistes zu tun. D o r t  kann und sollte hinerzogen werden. Kritischen, freien Geistern wird hier  vermittelt, sie seien unerwünscht da sie zu wenig „Nutzen“ bringen. Ich empfehle meinen Nichten und Neffen darum zur Zeit das Studium an einer britischen Universität.

Es ist ein, leider weit verbreiteter Trugschluss zu glauben, jeder müsse alles können. Menschen und Fähigkeiten ergänzen einander. Und hierbei geht es nicht um Privilegien.

Ein Manager, Unternehmensleiter und Business Consultant lebt mit Formalien, Regeln und Beschränkungen, in gewisser Weise jongliert er damit sehr geschickt. Ein Handwerk und eine Kunst, die Sie sicherlich beherrschen werden und von der Pike auf gelernt haben. Den Hamburgern und anderen „Nordlichtern“ sagt man ja nach, sich traditionell gut darauf zu verstehen. Wenn Sie erzählen, Sie seien „nebenbei“ Kunstmaler, und Ihre Kunst lasse sich auf zwei Stunden am Tag oder nur ein Wochenende beschränken, so glaube ich Ihnen das persönlich. Ich glaube es Ihnen jedoch nicht im Kontext des zuvor Gesagten.

Es gehört wohl aber immer und im Besondern dazu, zu fragen: „Und womit verdienen Sie Ihr Geld?“

Ein Weiteres:  Journalismus kann (eine) Kunst sein. Sie haben gestern behauptet, Journalismus sei lediglich eine Dienstleistung und Inhalte hätten mit künstlerischem Anspruch nichts im Sinn zu haben.
Journalismus ist nicht mehr oder weniger Dienstleistung, wie jede andere ausgeübte Form von Arbeit im weiteren Sinne den Dienstleistungsgedanken in sich tragen sollte. Manches Geschriebenes ist geistvoll – Anderes bemerkt nicht einmal selbst seinen Mangel daran.
Wenn Pragmatismus und Wirtschaftlichkeit überbewertet werden, ist es unvermeidlich, dass die inhaltliche Qualität leidet. Schöpferische Menschen sollten sich nicht zur Hure machen: Geist schafft Materie – nicht umgekehrt…. prost!

Und: Können Sie mir einen guten Coach in Wirtschaftsangelegenheiten empfehlen in Berlin?

… wieder mal auf dem guten alten Kudamm gucken gehen … wo sich in den 20gern russisches und andersslawisches Bildungsbürgertum tummelte  -  wenig Sternenfunkeln in den Hirnwindungen to day,  so glänzt es um so mehr in der Hosentasche und im Portemonnaie Portmoney … mit ironisch sinnenfroher Volksmusik vom Berliner Balkan. Soziale Gender Studies Basic. Eine trashige Sub-Art von Popart …

http://miss_platnum.motor.de/kuenstler/miss_platnum/biografie

www.peterfox.de

„Abrißbirne für die deutsche Seele“, cooler Kiez – Rap in SO36 …

http://www.peterfox.de/

ein intelligenter satz:  wenn du dir ein problem schaffst, dann hast du gleich zwei. sonntagserkenntnis.

Als Protest gegen die Gewalt, mit der  im Iran gegen die Demonstranten und Journalisten  vorgegangen wird, fand am Sonntag am Stuttgarter Platz eine friedliche Kundgebung statt. Iran2 Die Organisatoren der Veranstaltung baten hierzu um überparteiliche Unterstützung und betonten, keiner politischen Partei anzugehören. Nach wie vor demonstrieren im Iran täglich Menschen angesichts der Wahlmanipulation für eine erneute Wahl. fotos: mak Iran3

Nächste Seite »